Allgemeines

Gemeindebeitrag an ökologische Ausgleichsmassnahmen per 2014

Die Einwohnergemeinde Trub strebt in Zusammenarbeit mit Bund und Kanton den Erhalt naturnaher Flächen und Objekte an und fördert Massnahmen zur ökologischen und ästhetischen Aufwertung der Landschaft, insbesondere im Interesse der Biodiversität  sowie des Boden- und Gewässerschutzes. Im Rahmen des Vernetzungsprojektes, welches für die zweite Periode von 6 Jahren (2010 - 2015) läuft, werden weiterhin ökologische Ausgleichsmassnahmen von der Gemeinde in Form von freiwilligen Beiträgen unterstützt. Im Einvernehmen mit dem Erhebungsstellenleiter Martin Wiedmer hat der Gemeinderat für das Jahr 2014 folgende Förderungsschwerpunkte beschlossen:

Hochstamm-Feldobstbäume
(Kern- und Steinobstbäume, Nussbäume)

Neupflanzungen von Hochstamm-Obstbäumen, die dank ihrer ökolo-gischen und landschaftsprägenden Bedeutung unseren Lebensraum in hohem Masse bereichern. Die Bäume müssen fachgerecht gepflegt werden (Jungbäume: bis 10-jährig Formierungsschnitt alle Jahre, danach min. alle 3 Jahre). Diese Pflege ist im Beitrag bereits berück-sichtigt). Für die Anrechnung im Vernetzungsprojekt sowie Beiträge nach ÖQV-Q gelten dessen Bestimmungen.

 Der Beitrag wird auch an Nichtlandwirte ausgerichtet. Gegen Vorweisung der Rechnung am Schalter der Gemeindeschreiberei, wird ein freiwilliger Gemeindebeitrag von Fr. 25.00 (bisher Fr. 50.00) pro Hochstammbaum in bar ausgerichtet. Pro Betrieb und Jahr wird im Maximum ein Beitrag für 10 Bäume ausgerichtet.

Bienenhaltung in der Gemeinde Trub
Die Gemeinde richtet für das Jahr 2014 für jedes Bienenvolk, welches über das GELAN-Agrardatenerhebungsblatt Bienenstände/Bienenvölker am Stichtag (Anfang Mai) gemeldet wird, einen Beitrag von Fr. 20.00 (bisher Fr. 30.00) aus. Der Beitrag wird im Dezember 2014 von der Gemeinde den Imkern    automatisch aufgrund der GELAN-Meldung ausgerichtet.

Kostenübernahme Qualitätskontrolle „Oeko-Qualität“
Zur Steigerung der Qualität der Ökoflächen im Vernetzungsprojekt hat der Gemeinderat ferner beschlossen, die Kontrollkosten für Qualitätsbeurteilung nach ÖQV-Q  zu 50 % (bisher 100 %) zu übernehmen. Den Landwirten werden die Kontrollkosten gegen Vorweisen der Rechnung auf der Gemeindeschreiberei zurückerstattet. Der Bewirtschafter kann geeignete Ökoflächen bis jeweils Ende März bei der Kontrollstelle anmelden. Unterlagen zur Anmeldung und zur Einschätzung der Qualität der Ökoflächen sind beim Erhebungsstellenleiter Martin Wiedmer, unter Stutz, erhältlich.

 Apfelbaum
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