Budget 2014

Der Truber Voranschlag sieht erstmals seit 10 Jahren wieder ein Defizit vor. Dieses liegt mit 30`000 Franken aber unter einem halben Steueranlagezehntel.  Der voraussichtliche Aufwandüberschuss ist durch das gut dotierte Eigenkapital gedeckt. Das Budget 2014 sowie die Finanzplanung 2015-2018 rechnen mit einer unveränderten Steueranlage 1,84.

Seit dem Jahr 2010 stiegen die Ausgaben der bernischen Gemeinden in Bereichen. welche die Gemeinde nicht beeinflussen kann um rund 210 Franken pro Einwohner. Diese Mehrbelastung aus den sogennanten Lastenverteilern wie Sozialhilfe, Ergänzungsleistungen, öffentlicher Verkehr und Lehrergehälter macht in der Gemeinde Trub über 3 Steueranlagezehntel aus.

Die Steuergesetzrevision 2011/2012 und der Ausgleich der kalten Progression haben beim Kanton und den Gemeinden zu Einnahmeausfällen von über 300 Millionen geführt. Das heisst, die Gemeinden müssen nebst der erwähnten Mehrbelastung aus den Verbundaufgaben (Lastenverteiler) auch bei den Steuern Mindereinnahmen von rund 115 Franken pro Einwohner verkraften. Dies führt dazu, dass der bis anhin noch vorhanden gewesene Spielraum in der Laufenden Rechnung vollständig dahin geschmolzen ist.

Die Investitionsrechnung sieht im Budgetjahr Investitionen von netto 700`000 Franken vor. Wie üblich entfällt auch diesmal der Hauptanteil auf den Strassenbereich mit einem Nettovolumen von 430`000 Franken. Die Investitonen sind gemessen an der Selbstfinanzierungsquote als hoch zu bezeichnen, weshalb lediglich ein Eigenfinazierungsgrad von rund 40% resultiert.

Die Gemeindeversammlung vom 13. Dezember wird anschliessend über das Budget befinden.

 

Der Gemeinderat

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