Gemeindeversammlung

Die Versammlung vom 11. Dezember 2015 (46 Stimmberechtigte; 4,5 %) bewilligte einen Rahmenkredit von Fr. 500'000 für die Sanierung der Gemeindeabwasserkanäle. Die Sanierungsmassnahmen im Rahmen der Generellen Entwässerungsplanung (GEP) werden im Zeitraum von 2016 bis 2019 ausgeführt. Im Vordergrund steht zuerst die Fremdwasserreduktion, da ein Fremdwasseranteil von 57 % vom Kanton als untolerierbar gilt. Aber auch Schachtsanierungen und Leitungsersatz werden bereits im 2016 ausgeführt.

Der Kugelfang der Schiessanlage Ried muss gemäss Anweisung des kantonalen Amtes für Wasser und Abfall bis Ende 2016 saniert sein, da er in einer Grundwasserschutzzone S3 liegt. Für die altlasten- und schiesstechnische Sanierung bewilligte die Versammlung einen Bruttokredit von Fr. 710'000. Den Löwenanteil wird der Kanton aus dem Abfallfonds bestreiten, während die Schützen voraussichtlich Fr. 12'000.00 an die Bodensanierung bezahlen müssen. Die Nettokosten der Gemeinde belaufen sich voraussichtlich auf rund Fr. 122'000. Mit den Sanierungsarbeiten soll im Frühjahr 2016 gestartet werden.

Diskussionslos wurde das Budget 2016 genehmigt, welches bei einem Aufwand von Fr. 5'332'700 und einem Ertrag von Fr. 5'325'400 mit einem Aufwandüberschuss von Fr. 7'300 abschliesst. Das Budget des Steuerhaushaltes hingegen enthält zusätzliche Abschreibungen von Fr. 65'600 und schliesst ausgeglichen. Das Budget präsentiert sich erstmals im Kleide des neuen Rechnungslegungsmodells HRM2. Die Versammlung hatte in diesem Zusammenhang die Abschreibungsdauer für das altrechtliche Verwaltungsvermögen festzulegen. Die vom Gemeinderat vorgeschlagene Dauer von 12 Jahren wurde gutgeheissen. Daraus resultieren Abschreibungen von jährlich rund Fr. 177'000. Die Steueranlage bleibt unverändert bei 1,84 Einheiten.

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