Klausurtagung Gemeinderat

An einer kürzlichen Klausurtagung vertieften sich die Truber Ratsmitglieder in das neue Rechnungsmodell HRM2 und das Budget 2016. Im zweiten Teil des Programms stand die Kunst des Töpferns auf den Traktanden.

Nach Wikipedia wird bei der Klausur eine Sitzung in der Abgeschiedenheit zelebriert. Der Truber Gemeinderat begab sich dabei aber nur ins schöne Konolfingen, um sich ein weiteres Mal intensiv mit dem neuen Rechnungsmodell HRM2 auseinander zu setzen und das Budget 2016 im Detail zu beraten.

Der Höhepunkt folgte aber in der zweiten Tageshälfte, als sich die Frauen und Männer der Handwerkskunst des Töpferns zuwandten. Das Herstellen von Gegenständen aus Keramik ist schliesslich eine der ältesten Handwerkstechniken überhaupt.  Die ersten Gefässe aus Ton sind ungefähr 18‘000 Jahre alt und stammen aus China. Überraschenderweise gibt es auch die Töpferscheibe schon seit dem 6. Jahrtausend vor Christi Geburt.  Forscher sind der Ansicht, dass sich aus der Töpferscheibe auch das Rad entwickelt hat. Das Rad wollten die Truber jedoch nicht neu erfinden.  Unter fachkundiger Anleitung der Töpferin Margaritha  Liechti versuchte man sich an der Töpferscheibe und formte mehr oder weniger erfolgreich Figuren und Gegenstände aller Art. Zusammensein und einander erleben bei filigraner gemeinsamer Handarbeit – ein Gewinn für den Teamgeist schlechthin.

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