Tschechien 2015

Am 6. Juli 2015 reisten 26 Truberinnen und Truber nach Novosedly nad Nezarkou im tschechischen Südböhmen. Bereits seit 1994 stehen die beiden Gemeinden in engem Kontakt. Anfangs stand die Unterstützung der tschechischen Gemeinde im Vordergrund, welche nach dem politischen Umbruch ihre Organisation neu aufbauen musste.

Ende der 90er Jahre fanden bereits gegenseitige Besuche durch Schülerinnen und Schüler der beiden Gemeinden statt. Erst im Jahre 2013 beherbergten schweizer Gastfamilien während einer Woche Besucher aus Novosedly und brachten ihnen unserer Gemeinde und unser Land näher. In dieser Woche wurden viele Kontakte geknüpft, die mit dem oben erwähnten Gegenbesuch aufgefrischt werden konnten.

Tschechien beeindruckt mit grossen Wäldern, riesigen Feldern, und den ständig präsenten Teichen, die bereits vor mehreren hundert Jahren, auf dem ursprünglich moorigen Land, durch Menschenhand entstanden sind und nun das Bild Südböhmens stark mitprägen. Soweit das Auge reicht nur flaches Land, kaum Hügel, dafür ein weiter Horizont. Eine wirklich wunderbare und sehenswerte Landschaft.

Nach über 13 Stunden anreise treffen die Truberinnen und Truber in Novosedly ein, wo sie nach einer kurzen Rede des Bürgermeisters, den Gastfamilien zugeteilt werden. Bis Ende der Woche stehen viele Aktivitäten an, wie die Besichtigung der Bierbrauerei Budweis, des Schlosses Hluboka, der Berufsfeuerwehr in Hradec, den Ausflug zum Aussichtsturm Jakuba und ein individuelles Programm mit der Gastfamilie.

Doch die Besucher aus dem Emmental sind sich in einer Sache einig, es sind vor allem die fröhlichen, freundlichen und offenherzigen Menschen, die von Tschechien beeindrucken.

Die Jugendlichen zeigen sich von einer sehr offenen, interessierten und charmanten Seite. Englisch und Schriftdeutsch kommt abgesehen von grammatikalischen Engpässen, nahezu fliessend über die Lippen. Hier wird gezeigt und gelebt, was Völkerverständigung ist.    

Müde und zufrieden steigen die Truberinnen und Truber ein letztes Mal in den vertrauten Bus und treten die Heimreise an. Sie haben so viel gelacht, Knödel gegessen, Kofola getrunken, wenig geschlafen und schliesslich Tschechien ins Herz geschlossen. 

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