Umweltkommission Trub fordert: "Hahnenburger auf den Tisch!"

Wir leben im Wasserschloss Europas. Wann immer wir den Wasserhahn aufdrehen, fliesst daraus frisches Wasser. Auch bezüglich Trinkwasserqualität schneidet die Schweiz im internationalen Vergleich sehr gut ab. Dass jederzeit sauberes Trinkwasser aus unseren Wasserhahnen fliesst, ist allerdings nicht selbstverständlich.

In rund 3000 Wasserversorgungen setzen sich über 2400 Vollzeit- sowie zahlreiche Teilzeitangestellte dafür ein, dass den Konsumentinnen und Konsumenten zu jeder Tages- und Nachtzeit genügend und qualitativ einwandfreies Trinkwasser zu Verfügung steht.

Aus tausenden Reservoiren und durch total 53'000 Kilometer unterirdisch verlegte Wasserleitungen gelangt das wichtigste Lebensmittel in die Schweizer Haushalte. Diese über Jahrzehnte hinweg aufgebaute Infrastruktur gilt es zu erhalten und regelmässig zu erneuern. Nur so kann die Wasserversorgung in gutem Zustand an die nächste Generation weitergegeben werden.

Schweizweit betragen die Kosten für die Bereitstellung des Trinkwassers rund 1,4 Milliarden Franken pro Jahr. In den letzten Jahren hat der Konsum von Trinkwasser stetig abgenommen. Allein in den letzten zehn Jahren ging er insgesamt um 9 Prozent zurück, obwohl die Wohnbevölkerung gleichzeitig um zirka eine halbe Million Personen zugenommen hat. Heute beträgt der Trinkwasserkonsum im Haushalt pro Kopf und Tag noch zirka 162 Liter.

Ein grosser Teil von verkauftem Mineralwasser enthält kaum wertvollere Mineralien als gewöhnliches Trinkwasser aus dem Wasserhahn. Ein pikantes Detail: Leitungswasser ist bis zu 1000 mal billiger! Daher unser Tip: Ab heute gibt es wieder günstigen und qualitativ guten «Hahnenburger» auf den Tisch!

Umweltkommission Trub

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